Fair Horse Label

Fair Horse Siegel

Fair Horse Label

Die Fair Horse Richtlinien sollen sicherstellen, dass das Wohl der Stuten und Fohlen jederzeit absolut im Vordergrund stehen.  Die Haltung und die Behandlung der Pferde müssen vorbildlich sein. Von der Stutenmilch soll nur der Überschuss-Anteil verwendet werden, das Fohlen darf nie zu kurz kommen.  Leider decken viele Labels (z.B. Bio) viele wichtige Bereiche wie Haltungs- oder Melk-Bedingungen nicht ab, deshalb haben wir das Fair Horse Label ins Leben gerufen.

Fair Horse Richtlinien für Stutenmilch: 

– Nach 3 Monaten ernährt sich ein Fohlen bereits hauptsächlich von Festnahrung. Karoka Wellness arbeitet nur Stutenmilch gemolken nach dem 3. Monat in ihre Kosmetik ein. 
– Die Fohlen bleiben während 21 Stunden pro Tag bei der Mutter. 3 Stunden vor dem Melkgang wird das Fohlen von der Mutter separiert und darf mit den anderen Fohlen auf einer Weide spielen.
– Eine Stute produziert bis zu 20 Liter Stutenmilch pro Tag. Es gibt nur einen Melkgang pro Tag, an welchem nur 1 1/2 Liter abgenommen wird. Es verbleibt genügend Stutenmilch für das Fohlen.
– Die Fohlen werden nach Trennung von der Mutter entweder selber behalten oder an einen guten Platz in der Hobbyhaltung vermittelt, wo sich neue Hobby-Pferdefreunde an ihnen erfreuen.
– Nur Stutenmilch von Frühlingsfohlen wird verwendet, welche im Sommer genügend Bewegung erhalten.
– Die Stuten und Fohlen werden vorbildlich in einer Herde gehalten und gut behandelt.
– Die Pferde erhalten regelmässig und ausgiebig Auslauf ins Freie und werden überwiegend biologisch und überwiegend mit Heu und Gras vom eigenen Betrieb gefüttert. Die Anwendung von Gentechnik bei Futtermitteln ist verboten.
– Die Pferde-Aufzucht des Beriebes kann jederzeit besichtigt werden.
– Bei der medizinischen Betreuung haben natürliche Mittel und komplementär-medizinische Heilmethoden Vorrang. Ist eine Behandlung mit konventionellen Medikamanten unumgänglich, wird mit der Gewinnung der Stutenmilch aufgehört. Der prophylaktische Einsatz chemisch-synthetischer Medikamente, Antibiotika und Hormone ist verboten.
– Der Lohn der Mitarbeiter auf dem Hof muss mindestens den Grundbedarf der Mitarbeiter abdecken, den lokalen Gesetzen entsprechen. Überstunden müssen mit entsprechenden Lohnzuschlägen entschädigt oder mit Freizeit kompensiert werden. Die Betriebsleitung trägt Sorge, dass die Gesundheit und Sicherheit der Menschen auf dem Betrieb intakt bleiben.
– Verzicht auf chemisch-synthetische Spritzmittel und Kunstdünger auf den Weiden.